Nachhaltig fortbewegen

NACHHALTIG FORTBEWEGEN
Zu Fuß, per Car Sharing oder doch mit dem Fahrrad? 

Unser angegriffenes Weltklima sorgt für zunehmende Unwetter, sich verschiebende Klimazonen und schmelzende Gletscher. Stickoxide führen zunehmend zu gesundheitlichen Problemen und schaden unserem Ökosystem.
Wir befinden uns in Zeiten, in den wir der entblößten Realität und der Tatsache ins Auge sehen müssen, dass wir Menschen nicht nur Mittäter, sondern auch die einzig in Frage kommenden Retter sind. Was können wir also tun?
Drei entscheidende Trends können uns helfen: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Urbanisierung.

 

Es sind nicht nur die Industrien in der Verantwortung, die mit Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, Massentierhaltung und Lebensmittelanbau für die Treibhausgasemissionen sorgen. Jeder von uns ist mit diesem Handeln in einer gewissen Weise verknüpft und unterliegt der Konsumgesellschaft. 

Ein wirklich wichtiger Bestandteil ist unser Fortbewegungsverhalten -  wir nutzen aktuell 47,7 Millionen Fahrzeuge in Deutschland - dies ist ein bisher nie erreichter Rekord. Und viele von uns nutzen Autos für kleine Entfernungen, obwohl Alternativen zur Verfügung stehen. Forschung und StartUps fokussieren sich derzeit auf Vernetzung, Sharing, Elektrifizierung und Fahrradkultur. 

Was kannst du aktuell schon machen, um dich nachhaltiger zu bewegen? 

 

 

Zu Fuß

Der Weg zum Bäcker, Supermarkt oder zum Abholservice deines Lieblings-Restaurants kannst du mit ein wenig mehr Zeitinvestition auch zu Fuß erledigen. Du kommst dabei wieder mehr an die frische Luft, regst die Durchblutung und dein Herz-Kreislauf-System an. Erwiesenermaßen kannst du dann besser mit Stress umgehen und besser schlafen. Ein toller Nebeneffekt, oder?

 

 

Mit dem Fahrrad oder E-Bike

Geklärt ist schon: Rund 50% der Autofahrten innerorts liegen bei unter 5 km. Das ist mit dem Fahrrad schnell geschafft und würde mehrere Millionen Tonnen CO² pro Jahr einsparen.
Also her mit dem Drahtesel und kurbel deine Fettverbrennung gelenkschonend an. Auch hierbei werden Stresshormone abgebaut und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Und das Beste: Nebenbei sparst du auch noch Geld.
Wenn du kein eigenes Bike besitzt oder Kosten einsparen möchtest, bietet sich die Möglichkeit von Bike Sharing. In immer mehr Städten kannst du ganz einfach ein Citybike auf der Straße ausleihen und bequem woanders abstellen.

Wenn du Teil der E-Mobilität werden willst, kannst du natürlich auch auf ein Elektro Bike umsteigen. Günstige Einsteigermodelle gibt es schon ab 200€. Lange Strecken sind dann noch weniger ein Problem und Steigungen sowie Gegenwind keine Gegner mehr.
Laut Studien fahren E-Bike-Fans sogar dreimal häufiger auf den Straßen als der normale Radfahrer. E-Bike Fahren scheint also sogar viel Spaß zu machen.

Wenn du nicht weißt, welcher Fahrradtyp für dich in Frage kommt, lass dich in einem Fahrradladen beraten oder schau gerne bei diesem Blogbeitrag vorbei. Es gibt außerdem die nachhaltige und günstigere Möglichkeit ein gebrauchtes Fahrrad zu kaufen, wenn du Geld sparen möchtest.

 

 

Carsharing

Hier teilst du dir ein Auto mit weiteren Personen - im besten Fall ist es ein Hybrid oder elektrisches Modell. Du sparst mit dieser Maßnahme Ressourcen und Energien ein und ersetzt mehrere private PKWs.
In einigen Großstädten sind Carsharing Autos nicht mehr wegzudenken. Mit Anbietern wie ShareNow (Car2Go, DriveNow) oder miles mobility kannst du ganz einfach ein Auto leihen und am Wunschort abstellen.
Vielleicht kannst du dir ja aber auch eine nachbarschaftliche Autonutzung vorstellen?

 


Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus und Bahn können enorme Mengen Ressourcen und CO²- Ausstoß eingespart werden. Das bietet sich nicht nur auf langen Strecken an.
Mit dem Smartphone ist es schnell und unkompliziert den schnellsten Weg für eine Route mit öffentlichen Verkehrsmittel zu finden. Google Maps ist die beliebteste App dafür. Egal, wo du dich auf der Welt gerade befindest - dir wird der Weg in jeder Kombination also Bus, Bahn, Lauf- und Fahrradwege angezeigt. 

 

 

Carpooling

Eine Fahrgemeinschaft reduziert den CO² Ausstoß pro Kopf und wird immer beliebter. Dabei kannst du auch noch eigene Fahrkosten einsparen und neue Leute kennenlernen. Natürlich kannst du auch Fahrten mit Fremden vermeiden und einfach Freunde, Kollegen oder Familie für ein Carpooling gewinnen. 

 

Mach mit und überdenke deine Alltagswege.
Lass dein Auto doch mal für mindestens eine Woche stehen und probiere Alternativen aus.
Wenn wir ein Bewusstsein für unsere alltägliche Fortbewegung entwickeln, wird uns klar, wann wir tatsächlich Autos oder Öffis benötigen. Am besten schwingen wir uns für kurze Wege aufs Fahrrad oder gehen zu Fuß.

 

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